CSI Christian Solidarity International ist eine christliche
Menschenrechtsorganisation für Religionsfreiheit und hilft
Glaubensverfolgten, notleidenden Kindern und
Katastrophenopfern.
Kinder in
Rumänien
heute.
Rumänien – Die menschenverachtende „Familienpolitik“
des Ceausescu-Regimes wirkt bis heute fort und ist zum
Selbstläufer geworden. Die Angaben von Unicef erschrecken:
Immer noch leben mehrere zehntausend Kinder in Heimen,
und jährlich werden über 5.000 Babys in Entbindungsstation-
en,
Krankenhäusern etc. zurückgelassen. Andere Kinder
werden einfach ihrem Schicksal überlassen, während die
Eltern z.B. in Italien als Tagelöhner arbeiten.
Dies hat dramatische Folgen für die emotionale Entwicklung
der Kinder: Viel zu viele erleben nie, was es bedeutet, in
einer Familie zu sein.
Die positiven Auswirkungen des CSI-Kinderprojektes zeigen,
dass dieses sowohl für die Kinder als auch die Gesellschaft
Rumäniens enorm wichtig ist.
Die Wiederbelebung des verlorenen Familiensinns braucht
jedoch Zeit und unsere Unterstützung.
Nachdem die Diktatur 1989 gestürzt worden war, kam das
schlimme Erbe ans Tageslicht – überfüllte staatliche Waisen-
häuser
mit Kindern, deren Gesichter Bände sprachen:
krank, apathisch, hungrig, verängstigt – ohne jegliche
Lebensfreude.
Zugleich war eine Generation von Eltern herangewachsen,
die weder gelernt hatte, sich um Kinder zu kümmern noch
Familie zu leben.
Das 1996 aufgebaute CSI-Kinderprojekt in Rumänien
hat zum Ziel, die Familie als natürliche Lebensgemeinschaft
wieder bekannt zu machen und zu fördern.
Das Projekt dient in erster Linie als Modell für Staat und
Gesellschaft. Darüber hinaus erhalten Waisenkinder eine
mit christlichen Werten geprägte Erziehung, die es ihnen
ermöglicht, als Erwachsene verantwortungsvoll am Aufbau
der Gesellschaft in Rumänien mitzuarbeiten.
Heute leben drei Familien mit zehn Pflegekindern im
CSI-Kinderprojekt. Als Babys wurden die Kinder verlassen
und ausgesetzt – heute dürfen sie in der Normalität einer
Familie und mit elterlicher Zuwendung aufwachsen.
Die Pflegeeltern haben in den letzten zwölf Jahren mit
großem Einsatz jedes Kind fürsorglich aufgenommen und
hingebungsvoll geliebt. Durch die Geborgenheit in der
Familie haben die Kinder Selbstvertrauen gewonnen.
Die rumänische Stiftung Speranta Copiilor (Hoffnung
für Kinder) wird von Karl Walder (CSI-Schweiz) und drei
rumänischen Stiftungsräten geführt und regelmäßig durch
die staatlichen Behörden überprüft.
Unser Projektleiter in Rumänien (Pflegevater im
CSI-Kinderprojekt) ist Mihai Barbulescu: „Wir sind zu einer „richtigen“ Familie
zusammengewachsen.“
Bis 1989 litt die rumänische Bevölkerung jahrzehntelang
unter dem Diktator Ceausescu und dem ausgeklügelten
Geheimdienst „Securitate“.
Das Land konnte sich nur langsam von dessen Folgen und
der Misswirtschaft erholen.
Seit 2004 ist Traian Basescu rumänischer Staatspräsident.
2007 trat Rumänien in die EU ein, steht jedoch wirtschaftlich
an letzter Stelle.
(im Vergleich mit Deutschland)
Fläche 238.391 km² (ca. 80% von Deutschland)
Bevölkerung 22,4 Mio (D 82,4 Mio)
Bevölkerung unter 15 Jahren 15,9% (D 14,6%)
Analphabeten 2,8% (D 1%)
Sterblichkeitsrate unter 5 Jahren 2,8% (D 0,5%)
Religion94% Christen, 1% Muslime,
5% Nichtreligiöse und andere
Nationalfeiertag 1. Dezember (Vereinigungstag)
Quellen: UNDP und andere
CSI hat sich noch während des diktatorischen Regimes
Ceausescus für die unterdrückten und verfolgten Christen
in Rumänien durch Proteste und Hilfstransporte eingesetzt.
Ab 1992 engagiert sich CSI durch Nothilfe für Kinder,
Familien und Waisenhäuser.
1996 startete das CSI-Kinderprojekt in Câmpina.
Als großen Erfolg wertet CSI, dass das CSI-Projektkon-
zept
im Bezirk Prahova durch die staatlichen Behörden
übernommen und umgesetzt wurde.
Das Modellprojekt hat dazu beigetragen, dass die Familie
auf politischer Ebene thematisiert und neue Vorschriften zum
Schutz von Waisenkindern eingeführt wurden.
Auch andere Organisationen, wie zum Beispiel die Welt-
bank,
haben die Idee, Waisenkinder in Familien unterzubringen,
übernommen.
Der Einsatz für Menschenrechte braucht Mut, aufzustehen
und Neues zu wagen. Nur weil mutige Menschen aufstan-
den
und protestierten, kam das despotische Ceausescu-
Regime zu Fall.
Mit dem Kinderprojekt hat CSI neue Wege für Rumäniens
Gesellschaft beschritten.
Mit diesem Projekt hat CSI eine langfristige Verpflichtung
für die Kinder übernommen: Bis etwa zu ihrem 20. Lebens-
jahr
sollen sie von CSI unterstützt werden.
An diesem Engagement für die Kinder möchte CSI festhal-
ten.
Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Projektkosten
gedeckt werden können.
Der Projektaufwand in Rumämien
beträgt für das Jahr 2010 rund Euro 87.000,–
Ihre Online-Spende, gleich in welcher Höhe,
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